Home - Rollenspiel - Offline-Treffen - OT 2023
Wer war dabei...
... und was hat sie erwartet?
Vom 06.07. - 09.07.2023 fand das 14. Offline-Treffen der DNG im Schullandheim Veckerhagen statt, an dem 17 Personen teilgenommen haben.
Wie auch in den vergangenen Jahren gab es wieder eine Mission, die ein Außenteam übernehmen sollte. Der Befehl dazu wurde bereits zwei Tage zuvor übermittelt, so dass alle Beteiligten ausreichend Zeit hatten sich auf die kommende Aufgabe vorzubereiten:
=/\= Beginn der Kommunikation =/\=
Oberkommando an die Trinity-Flotte
Wir haben einen Notruf des Forschungsteams auf Lleron IV erhalten, das dort archäologische Ausgrabungen durchführen sollte. Das neunköpfige Team wurde von wenigstens zwei Personen, einem Menschen und einem Andorianer, angegriffen.
Entsenden Sie sofort ein Ermittlerteam in das Lleron-System und nutzen Sie dafür die USS Galactica. Leisten Sie Erste Hilfe und klären Sie auf, was dort vorgefallen ist.
Anbei erahlten Sie den Notruf.
Ich erwarte Ihren Bericht.
Admiral Kennedy
=/\= Ende der Kommunikation =/\=
Teilnehmer
Admiral Jadzia Cunningham-Talaris
Admiral Lennard Cosima-McCain
Commodore William McBear
Captain Lucienne Bélier-Eorius
Captain Matthew Talaris
Captain Cyrtis Wepster
Commander Tranalak chi'Rana
Commander Lexxes
Commander Linnea S. Cosima
Commander Tyron Vall-Bélier
Lt. Commander Tyrianna Skjoldar
Lt. Commander Alex Sora
Lt. Commander Christian Hake
Lieutenant Sven Erikson
Kadett Cassandra Stewart
Jodar McCain
Stefanie Simon
Allgemeiner Notruf - Shuttle Payne - CPO Nader Adhurim
=/\= Beginn der Übertragung =/\=
Sternzeit 76497.47 (01.07.2399 | 13:51 Uhr)
Hier spricht CPO Nader Adhurim vom Shuttle Payne. Wir befinden uns auf Lleron IV und werden überfallen! Commander Colinet und Lieutenant Garett wurden weggebeamt, wohin auch immer. Ein Schiff kann unser Shuttle nicht orten. Ich weiß nicht, wo die anderen sind. Da kommt... Léa! LEA! Scheiße, ich glaube, sie ist tot!
Ich erkenne einen Menschen... und einen Andorianer. sie kommen.
=/\= Ende der Übertragung =/\=
Ankunft im Orbit von Lleron IV
Am Freitag - fünf Tage nach dem Absetzen des Notrufs - erreichte die USS Galactica den Orbit von Lleron IV, um dort die Suche nach den Vermissten Offizieren aufzunehmen. Doch gestaltete sich der Start der Suche etwas komplizierter als üblich. Aus einem zunächst unbekannten Grund zeigten jegliche Konsolen fremdartige Symbole an, eine automatische Übersetzung durch den Computer war nicht möglich, so dass vor dem Außeneinsatz zunächst gerätselt werden musste, welche Informationen die Sensoren aufzeichnen und analysieren konnten.
Insgesamt waren es vier Texte, die entschlüsselt werden mussten, aufgeteilt in den Zusammenschluss folgender Fachbereiche:
- Kommando
- Sicherheit & Taktik
- Technik & Navigation
- Medizin & Wissenschaft
Der Großteil des Kommando-Textes stellte dabei eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen dar, die in dieser Form kein sinnvolles und lesbares Ergebnis darstellten. Nachdem aber auch das Problem gemeinsam gelöst wurde, konnte das Außenteam endlich damit beginnen sich auf den Außeneinsatz vorzubereiten.
Die ersten Hinweise... oder Hindernisse






Auf der Oberfläche des Planeten

Nachdem das Team um die Captains Talaris und Wepster endlich wusste, was sie auf dem Planeten erwarten könnte, machte sich das Außenteam auf den Weg weitere Daten zu erheben und die Suche nach den Vermissten aufzunehmen.
Die einzigen wahrzunehmenden Lebenszeichen waren einige insekten- und spinnenartige Tiere, die vielerorts zu sehen waren. Und manch eines von ihnen enthielt sogar eine geheimnisvolle Botschaft auf seinem Körper.
Eine Gefahr schien von ihnen jedoch nicht auszugehen, so dass das Außenteam auch zeitnah mit der Besichtigung des Shuttles beginnen konnte, das nach wie vor auf Lleron IV stand. Von den Mitgliedern des wissenschaftlichen Teams fehlte leider weiterhin jede Spur. Ihre Lebenszeichen waren nicht zu scannen und zu sehen waren sie auch nicht, weder tot noch lebendig.
Die Untersuchungen beginnen
Der Verdacht liegt nahe, dass das Shuttle einige Daten beinhaltet, die für die weiteren Untersuchungen wichtig sein könnten. Und tatsächlich werden dort Datensätze sowie eine Kiste gefunden. Allerdings haben die Wissenschaftler alles gut verschlossen und gesichert, so dass ein direkter Zugriff nicht möglich war.
Gemeinsam begann das Außenteam erneut damit einen Verschlüsselungscode zu knacken. So gab es beispielsweise ein Kreuzworträtsel, das mit Hilfe der gefundenen Tierchen gelöst werden musste. Einige Goldmünzen waren besonders gekennzeichnet und führten - richtig kombiniert - zu einer weiteren Lösung. Um die gestellten Formeln lösen zu können brauchte man Argusaugen. Auf eine nur halbherzig gesicherte Datei konnte recht zügig zugegriffen werden, doch dann offenbarten sich Puzzleteile, die erst einmal an die richtige Position gebracht werden wollten. Leider fehlten an dieser Stelle noch einige Teile.
Und dann waren da noch die Spezialaufgaben, für die man ein Krokodil und ein Dromedar brauchte. Und wie die Kinder schnell bemerkt hatten, waren diese Tiere auf ihrem diesjährigen Namensschild abgedruckt.
Hier gibt es das Logbuch des Shuttles.





Der Pizzaofen und die Thunfischdose
Irgendwann am Nachmittag lagen alle Informationen vor, die das Außenteam an diesem Tag erreichen konnte und es wurde Zeit das Abendessen vorzubereiten.
Das sechste Mal waren wir nun im Schullandheim, doch zum ersten Mal haben wir den Pizzaofen genutzt, um selbst Pizza zu machen. Während Talaris sich um das Feuer kümmerte, sorgte Cosima dafür, dass der Pizzateig gemacht wurde. Und als es an das Belegen der Pizzen ging, brauchten wir auch die medizinischen Kenntnisse Skjoldars, um die Folgen des Angriffs der Thunfischdose auf Bélier zu behandeln. Doch es sollte nicht die einzige Verletzung des Tages bleiben. Später am Abend stolperte McBear bei den Vorbereitungen für den nächsten Tag über einen Stuhl und ließ ihn die folgenden Wochen humpeln.


Neue Erkenntnisse am Samstag
Nach dem Frühstück ging das Abenteuer auf Lleron IV weiter. Die Sensoren meldeten plötzlich neue Daten: zwei Höhlenräume zeigten sich und in ihnen zwei Lebenszeichen - ein Mensch und ein Andorianer! Es dauerte nicht lange und das Team teilte sich auf. Commander Cosima, Commander Lexxes und Mr McCain folgten Captain Talaris in die kleinere der beiden Höhlen, die Commanders chi'Rana, Skjoldar, Sh'Rren, Hake und Sora, Lieutenant Erikson, Miss Simon und Miss Stewart begleiteten Captain Talaris in die entsprechend Größere.
Doch nachdem beide Teams in ihrer jeweiligen Höhle waren, konnten sie gerade noch bemerken wie das gesuchte Lebenszeichen aus dem Raum gebeamt wurde und dann waren sie dort auch schon eingesperrt - im Dunkeln. Die Kommunikation zur anderen Höhle war weiterhin gegeben, aber auch nur auf Basis der Stimmübertragung, Daten zu senden war unmöglich.
Kann sich das Außenteam befreien?
Mit dem Errichten der Kraftfelder um das Höhlennetzwerk änderte sich die Aufgabe des Außenteams: jetzt mussten sie sich erst einmal selbst retten. Im spärlichen Licht sahen sie sich um, versuchten zu erkennen, was es hier gab und warum der Mensch und der Andorianer hier waren. Wie alle im Laufe der Gefangenschaft feststellen mussten, wurde in diesen unterirdischen Räumen an Viren und Bakterien experimentiert und keiner von ihnen kam ohne Symptome wieder heraus. Lieutenant Hake, der alles auf den Kopf gestellt hat, sei Dank, dass die Reagenzgläser auch ohne des Rätsels Lösung geschlossen werden konnten und eine weitere Ausbreitung aufgehalten wurde.
Aber das alleine reichte nicht, noch immer waren sie gefangen in der Dunkelheit. Und anfangs schien es so als würde sich daran nichts ändern. Rätselbestandteile wurden gefunden, einige davon sollten aber nur in die Irre führten. Ein Vorhaben, das durchaus von Erfolg gekrönt war.

Die Farbfolien [die zum Lösen nicht benötigt werden] sind hier der Renner und werden für alles versucht.
-- Cdo. McBear (Spielleiter) --

Kommunikation ist gefragt
Auch wenn die Teams getrennt voneinander eingesperrt waren, mussten sie miteinander kommunizieren, um sich befreien zu können. Denn ein Teil der Rätsel, die zum Deaktivieren des Kraftfeldes notwendig waren, wurden auf beide Räume aufgeteilt.
Zum Beispiel befanden sich in dem einen Raum Gegenstände, die erfühlt werden mussten - vorausgesetzt man verfügte noch über volle Tastfähigkeiten und war durch die Virenbelastung dort nicht eingeschränkt - der Lösungsbogen, welche Form für welche Zahl stand lag jedoch versteckt im zweiten Raum. Dann gab es Stadtpläne, auf denen man Straßen miteinander verbinden musste, die Reihenfolge dafür gab es aber beim zweiten Team.
Manchmal gab es Hinweise auch ganz offensichtlich, die dann aber als "unwichtig" abgetan wurden und somit ziemlich lange liegen blieben.
Hier haben sie den Zettel [mit dem Link] noch nicht als wichtig identifiziert.
-- Cpt. Bélier-Eorius (Spielleiter) --
Was lange währt, wird endlich gut

Da sich die Außenteam-Mitglieder nun erst einmal durch alle möglichen und unmöglichen Hinweise kämpfen mussten, um zurück in die Freiheit zu gelangen, gab es zwischenzeitlich eine Kaffee- und Kuchenpause. Doch danach ging es weiter und dann, irgendwann... haben sie es endlich geschafft! Beide Teams waren wieder frei und konnten die Suche nach den Vermissten wieder fortsetzen. Also... theoretisch, praktisch ist das irgendwie untergegangen und ganz gesund waren sie ja auch noch nicht. Die einen konnten schlecht hören, die anderen schlecht sehen, wieder andere konnten kaum noch etwas mit den Fingern fühlern und wieder andere kombinierten mehrere Dinge gleichzeitig. Und so lange es kein Gegenmittel gab, konnten die Symptome auch nicht abklingen.
Bis zum abendlichen Grillen waren glücklicherweise alle wieder genesen und konnten Ohrstöpsel, Brillen und Handschuhe wieder ablegen.
Können wir hier noch ein Loch in die Brille schneiden? Ach nein, doch nicht, das wird zu einfach.
-- Jadzia Cunningham-Talaris (während der OT-Vorbereitungen) --
Urkundenverleihung

Für die Teilnahme an 750. Missionen erhielt Commodore William McBear den Missionsorden 1. Klasse in Silber.
Lt. Commander Kyona Sh'Rren nahm bisher an wenigstens 250 Missionen teil und erhielt dafür den Missionsorden 2. Klasse in Gold.
100 Missionen erlebte Lieutenant Sven Erikson und konnte damit den Missionsorden 2. Klasse in Silber entgegennehmen.
Und schließlich wurde der Missionsorden 2. Klasse in Bronze für die Teilnahme an 50 Missionen an Lieutenant Christina Raskin übergeben.
Wie auch in den vergangenen Jahren wurde eine Urkunde für die Teilnahme am OT überreicht. Erikson wurde dabei für die Teilnahme an 5 Offline-Treffen geehrt.
Und noch einmal lächeln
Wir waren dabei

USS Wallace

USS Montgomery

USS Revelation

Spielleitung Außenmission

Abschied nehmen
Und dann ging auch dieses OT wieder zu Ende und alle traten nach und nach die Heimreise an.

