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Auszeichnungen

NPC

Cmdr gold

Commander Lexxes

Alter 59
Beruf Sternenflotte
Zwischenname
Geburtsname
Geburtsort Qo'noS - MerkoVak Povinz
Geburtsdatum 23.03.2342
Geschlecht Männlich
Status lebend
Spezies
Klingone 100

Verlauf

3.7.2399 vom Dienst beurlaubt
6.2.2388 Beförderung in den Rang eines Lieutenant Commanders
6.9.2386 Beförderung in den Rang eines Lieutenants
16.8.2386 Beförderung in den Rang eines Lieutenant junior grades
16.11.2385 Ernennung zum Leitenden Sicherheitsoffizier

Größe: 198 cm
Gewicht: 112 kg
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: hellbraun

Vater: Re'tal, Sohn von Tashkor, aus dem Hause Pashtir, Brigadekommandeur des Reiches, Führer des Hauses Re'tal, Mitglied des Hohen Rates (geboren 2301, verstorben 2388)
Mutter: Jak'ma, Tochter von Fir'kot, ehemalige Führerin des Hauses Lenwar (geboren 2306)
Bruder: Gur'wec (geboren 2329, verstorben 2377); Kinron (geboren 2340, angenommen 2388)
Schwester: S'diS (geboren 2348)
Frau: Rab'ja (geboren 2346, verstorben 2388)
Sohn: Kolthar (geboren 2368) mit Rab'ja
Tochter: Selina J'Lani (geboren 2392) mit Salome Moldoon
Neffe: Darok (geboren 2365, Sohn von Gur'wec und Tringa); Grall (geboren 2370, Sohn von S'diS und Kinron); Powtek (geboren 2373, Sohn von S'diS und Kinron)
Nichte: Qa'la (geboren 2375, Tochter von S'diS und Kinron)


Eintritt in die Sternenflotte: 2381

Abschluss an der Akademie: 2385


Lexxes erblickt die Glut von Qo'noS erstmals am 23. März 2342, nach irdischer Zeitrechnung, in der Mekro'vak-Provinz. Als Sohn des damaligen Garnisonskommandeurs im Dienste des Reiches Re'tal, lernt Lexxes seit seiner Geburt das Leben der Krieger-Kaste der Klingonen kennen. Sein Vater, Erbe des Hauses Pashtir, hatte durch die Hochzeit mit Jak'ma, Tochter von Fir'kot, der einzigen Erbin und damit legitimen Führerin des alten Hauses Lenwar, eine neue, starke Linie unter seinem eigenen Namen gegründet und war somit, als Führer dieses großen Hauses, in den klingonischen Hohen Rat berufen worden. Als ein privilegierter Erbe dieses großen Hauses lernt Lexxes beim Großmeister der Provinz den Umgang mit dem Bat'leth, den weiteren traditionellen Waffen und dem Mok'bara. So oft es geht, nimmt sein Vater ihn und, soweit es dessen Dienst in der imperialen Flotte zulässt, seinen Bruder mit zur Jagd. Im Alter von zwölf Jahren erlegt Lexxes seinen ersten Tharg. Ein Jungtier, aber ein Targ.


Schon früh wird Lexxes von weisen Männern anderer Kasten in allerlei Wissenschaften unterwiesen, da sein Vater es für wichtiger hält, Wissen im Kampfe einzubeziehen, als sich nur auf Stärke und Reichweite des eigenen Armes zu verlassen. So erlernt Lexxes u. A. die Heilkunst im Felde, die Kunst der Politik und ihrer Zweige, wie z. B. der Rethorik, sowie auch die Philosophie und die Grundzüge von Physik, Chemie und Warptheorie. Sein Vater will ihm ein möglichst breit gefächertes Wissen vermitteln, auch um ihn auf seine zukünftige Aufgabe als Mitglied des Hohen Rates an Vaters und Bruders Statt vorzubereiten, sofern das durch den Tod dieser beiden nötig werden sollte.


2364 begegnet Lexxes der Tochter des Adjutanten des klingonischen Oberbefehlshabers, als er seinen Vater zu einer Versammlung des Hohen Rates begleitet. Vom ersten Moment an ist er fasziniert von ihrer Stärke, ihrem Mut und ihrem großen Geist. Er beginnt sofort um sie zu werben. Ihr Interesse scheint zunächst sehr begrenzt zu sein, doch schließlich erliegt sie seinen Avancen. Ein Jahr später ehelicht er Rab'ja rituell und überträgt ihr somit die Verwaltung seines Hausstandes. Im Jahre 2367 schenkt Rab'ja ihm seinen ersten und bisher einzigen Sohn, Kolthar.


Im Alter von 31 Jahren promoviert Lexxes 2373, parallel zu seiner Kriegerausbildung und seinen ersten Dienstjahren auf Ty'Gokor, dem Hauptquartier der klingonischen Flotte, in klingonischer Geschichte und Terranistik. Obgleich von seinen Kameraden belächelt, ist es gerade diese Art von Ausbildung, die ihn bei seinen Vorgesetzten als Berater beliebt machen. Auch im Freundes- und Bekanntenkreis verschafft ihm sein Wissen der Historie der eigenen Rasse und über die Geschichten von Kahless großen Respekt.


Als 2374 ein Konflikt zwischen dem Reich und der Föderation ausbricht, wird Lexxes als 2. Waffenoffizier auf die IKS Qu'Vat, einem Angriffskreuzer der Vor'cha-Klasse, versetzt. Obwohl Lexxes mit der Linie des damaligen Kanzlers Gowron nicht konform geht, tritt er seinen Dienst auf diesem Schiff mit Freuden an. Denn die IKS Qu'Vat steht unter dem Kommando seines älteren Bruders Gur'wec. Anfangs nur als Patrouillenschiff an der Grenze eingesetzt, wird die Qu'Vat 2375 Teil der Flotte, welche Ajilon Prime angreift. Schwer beschädigt kann die Qu'Vat sich halten, bis schlussendlich der allgemeine Waffenstillstand zwischen Reich und Föderation die Kämpfe bei Ajilon Prime unvermutet beendet.


Gegen Ende des Jahres 2377 wird die Qu'Vat der 3. Division zugeteilt und gehört damit zur Angriffsflotte auf Septimus III, wo sich der 11. cardassianische Orden befindet. Die Qu'Vat kämpft an vorderster Front und muss sich im Laufe der Kampfhandlungen, erneut schwer beschädigt, hinter die eigenen Linien zurückfallen lassen. Als plötzlich ein cardassianischer Torpedo das Schiff trifft, platzt eine Plasma-Leitung auf der Brücke und tötet Lexxes’ Bruder Gur'wec und drei weitere Brückenoffiziere. Verbittert über den Tod seines Bruders vollführt Lexxes das Ak'Voh, bevor er vom Sieg über die Cardassianer erfährt. Da all seine Vorgesetzten getötet wurden, übernimmt Lexxes das Kommando über die Qu'Vat und steuert sie gen Heimat, nach Qo'noS.


Dort angekommen und durch den Tod seines Bruders im Gemüt verändert, legt Lexxes sein Offizierspatent nieder, was bei seinen Vorgesetzten auf Unverständnis und Spott stößt. Einzig seine Frau Rab'ja versteht, dass Lexxes durch seine höhere Bildung den Tod seines Bruders nicht so sehen kann, wie es die klingonische Tradition verlangt.


Getrieben durch die Angst vor der Trivialität der klingonischen Traditionen und der Sinnlosigkeit im Handeln des Hohen Rates zieht Lexxes sich zwei Jahre lang zurück, um am Kri'stak-Vulkan und am See von Lursur auf eine Vision von Kahless zu hoffen.


2380 kehrt er schließlich, innerlich wieder ausgeglichener, zu seiner Familie zurück und unterstützt fortan seinen Vater bei dessen Pflichten im Hohen Rat. Bei diversen Gelegenheiten begegnet er dort dem Ratsmitglied Worf. Zwischen den beiden entsteht eine brüderliche Freundschaft und Lexxes sieht Worf mehr und mehr als eine Art Mentor an. Dieser macht ihm unter Anderem klar, dass es auch andere Wege gibt, dem Reich zu dienen. So entscheidet Lexxes sich 2381 der Sternenflotte, und somit der Föderation, beizutreten.


Nach vier Jahren harten Studiums verlässt Lexxes 2385 die Akademie mit weiteren Abschlüssen in Taktik und Sicherheit und wird als Ensign und neuer Taktischer Offizier auf die USS Wallace, welche der Taskforce der Trinity-Flotte an der Grenze zwischen romulanischem und kelltasianischem Raum angehört, versetzt. Bereits wenige Monate nach seinem Dienstantritt wird er zum Leitenden Sicherheitsoffizier befördert und übernimmt damit die gesamte Sicherheitsabteilung auf dem größten Schiff der Flotte.


Da die Wallace von unvorstellbarer Größe ist, entscheidet sich Lexxes Anfang 2386 sich zum Technischen Offizier fortbilden zu lassen, um seinen Dienst autonomer und seine Einsatzmöglichkeiten flexibler gestalten zu können.


Nach einigen weiteren Monaten des Dienstes auf der Wallace, in welchen er sich in seiner Position und der Mannschaft perfekt eingefunden hatte, wird Lexxes, aufgrund herausragender Leistungen, im Abstand von nur wenigen Tagen erst zum Lieutenant junior grade und dann zum Lieutenant befördert. Er scheint endlich das Leben gefunden zu haben, welches für ihn gerade richtig ist. So baut er seine Beziehungen zu seinen Kollegen und seinem Captain immer weiter aus und entwickelt sich zu einem festen und unverrückbaren Bestandteil der Crew der USS Wallace.


Jedoch nur ein halbes Jahr nach seiner Beförderung zum Lieutenant Commander im Jahre 2388 versetzt das Schicksal ihm einen erneuten Schlag, als sein Vater und seine Frau in Quin'lat auf Qo'noS hinterrücks ermordet werden. Als Täter gibt sich Captain Brak, ein klingonischer Söldner, zu erkennen, welchem Lexxes, im Rahmen seines Dienstes, Monate zuvor das Schiff entrissen hatte. In tiefer Trauer und unbändigem Zorn lässt Lexxes sich auf unbestimmte Zeit beurlauben, um seine persönlichen Geschäfte auf der klingonischen Heimatwelt zu ordnen. Denn nun ist er, laut Erbfolge, der Patriarch des Hauses Re'tal und hat Anspruch auf den Sitz seines Vaters im Hohen Rat, was allerdings mit seinen Pflichten in der Sternenflotte kollidiert.


Gemeinsam mit seinem Sohn Kolthar, seinem Neffen Darok und seinem Schwager Kinron, dem Mann seiner Schwester S'diS, gelingt es Lexxes in nur wenigen Tagen, Brak und seine Anhänger und Familie ausfindig zu machen. Nach einem längeren Kampf, über den keine Details bekannt sind, kehren die vier Männer schließlich in das Familienanwesen zurück, wo Lexxes und Kinron sich beim R'uustai-Ritual verbrüdern. Das eröffnet die Möglichkeit, Kinron substituierend für Lexxes als Führer des Hauses und als Inhaber des Sitzes im Hohen Rat einzusetzen, da dieser somit für seinen angenommenen Bruder sprechen kann. Die Verwaltung seines Hausstandes, der nunmehr mit dem seines Vaters vereinigt ist, überträgt Lexxes an seine Mutter. Schließlich kehrt Lexxes, verbitterter denn je, in Begleitung seines Sohnes zurück auf die USS Wallace, welche noch einige Tage vom Bird-of-Prey Kolthars begleitet wird, bevor jener sich wieder auf den Rückweg zu seiner Ausbildung im klingonischen Raum macht.


Im Laufe der folgenden Jahre büßt Lexxes offenkundig einen Großteil seines Enthusiasmus und seines Ehrgeizes ein. Zwar verrichtet er seinen Dienst noch immer in gewohnt hoher Qualität, doch scheint er davon abgesehen das Interesse an persönlicher Weiterentwicklung oder sozialen Kontakten verloren zu haben. Auch der Kontakt zu seiner Familie und generell ins Reich beschränkt sich auf ein Minimum. Das ändert sich erst, als sich zwischen ihm und der neuen jungen Medizinerin der USS Wallace, Salome Moldoon, langsam und fast unbemerkt eine zarte Beziehung entspinnt, die in Lexxes auch wieder die tieferen und stärkeren Emotionen weckt. Das findet beispielsweise Ausdruck in einem latent schwelenden Konflikt mit seinem Trainingspartner, dem damaligen Leitenden Taktiker des Schiffs, Xylon, gegen den er sich aber in der Gunst der jungen Frau durchsetzen kann. Die Ärztin mit dem ungewöhnlich gestrickten Wesen heilt Lexxes‘ Wunden allmählich, was letztlich zur Geburt eines weiteren Kindes für Lexxes führt. Im Juni 2392 erblickt Selina J’Lani das Licht der Welt und gibt ihrem Vater all die Lebenskraft zurück, die er nach seinen mittlerweile 50 Lebensjahren schon verloren glaubte.


Auf diese Weise wird er in den folgenden Jahren mehr und mehr zu einem wichtigen Stützpfeiler für Starfleet Intelligence und Starfleet Security im Kampf gegen die immer neu aufflammenden Separatistenbewegungen innerhalb des Romulanischen Reichs, welche zunehmend die fragile Stabilität im Quadranten gefährden. Mit Lexxes in leitender Position an vorderster Front ist es jedoch möglich, größere Auswüchse zu verhindern. Auch, als kurze Zeit später die Hirogen beginnen, ihr Jagdgebiet auszuweiten, kann die USS Wallace oftmals nur dank ihrer gut geführten Sicherheitsabteilung vor Schlimmerem bewahrt werden. So ist es nicht sehr verwunderlich, dass Lexxes im Herbst 2393 gleich zwei Angebote unterbreitet werden. Zum Einen der Posten als 2XO der Wallace, womit er zum letzten Glied einer ganzen Reihe von Beförderungen auf dem Schiff wird. Zum Anderen sind aber auch die beiden Kommandoposten auf der USS Revelation vakant. Letztlich entscheidet er sich aber gegen ein eigenes Kommando und somit für seine Familie, die an Bord der Wallace verbleiben muss, wurde Cmdr Moldoon doch gerade erst zur neuen Chefärztin des Schiffs ernannt.


Durch die Bildung, welche sein Vater ihm angedeihen ließ, besitzt Lexxes, neben seinem traditionellen Wissen über Kampf und Waffen, ein großes soziales, politisches und philosophisches Verständnis, was es ihm ermöglicht, ein weit weniger unangenehmes Mitglied der Sternenflotte zu sein, als man es bei einem Klingonen annehmen sollte. Nichtsdestotrotz haben die Verluste, welche er im familiären Bereich im Laufe der Jahre hinnehmen musste, stark gezeichnet und verbittert.