Belier Clement

Auszeichnungen

NPC

Lt Cmdr blue

Lieutenant Commander Clément Bélier

Alter 59
Beruf Sternenflotte
Zwischenname
Geburtsname
Geburtsort Erde - Valence
Geburtsdatum 21.06.2342
Geschlecht Männlich
Status lebend
Spezies
Mensch

Verlauf

1.9.2385 Beförderung in den Rang eines Lieutenant Commanders
3.4.2385 Ernennung zum Wissenschaftsoffizier
2.4.2385 Versetzung auf die USS Gellius
1.4.2385 in den aktiven Dienst versetzt
10.6.2369 vom Dienst beurlaubt
8.12.2366 Beförderung in den Rang eines Lieutenants
1.3.2365 Beförderung in den Rang eines Lieutenant junior grades
24.10.2364 Versetzung auf die USS Fearless
1.8.2364 Beförderung in den Rang eines Ensigns
31.7.2364 Abschluss der Akademie
6.7.2364 Bestandene Prüfung im Fachbereich Wissenschaft
25.1.2363 Ernennung zum Wissenschaftsoffizier
1.8.2360 Aufnahme auf die Sternenflottenakademie
Frühes Leben

Clément Bélier wurde im Jahr 2342 in Valence im Süden Frankreichs geboren, einer Region, die für ihre lange wissenschaftliche und kulturelle Tradition bekannt ist. Seine Eltern waren beide in akademischen Berufen tätig - sein Vater als Astrophysiker, seine Mutter als Biochemikerin - und förderten früh seine Neugier für Naturwissenschaften und Philosophie.

Schon als Kind zeigte Clément eine ungewöhnliche Faszination für die Sterne. Nächtliche Beobachtungen des Himmels über den Weinbergen der Rhône-Region prägten seine Vorstellungskraft ebenso wie die umfangreiche Bibliothek seiner Eltern. Neben den Naturwissenschaften entwickelte er ein starkes Interesse an Geschichte und Ethik - eine Kombination, die ihn später zu einem reflektierten Wissenschaftsoffizier machen sollte.


Ausbildung und Akademiezeit

Clément trat im Alter von 18 Jahren in die Sternenflottenakademie ein. Er spezialisierte sich auf Astrophysik und Exobiologie, mit Nebenfächern in Xenokulturanthropologie. Bereits während seiner Akademiezeit fiel er durch seine analytische Denkweise und seine Fähigkeit auf, interdisziplinäre Verbindungen herzustellen.

Er war kein Draufgänger, sondern ein sorgfältiger Denker - jemand, der Risiken abwog und Hypothesen lieber dreimal prüfte, bevor er sie präsentierte. Dennoch besaß er eine stille entschlossenheit, die ihm den Repsekt seiner Vorgesetzten einbrachte.


Dienst auf der USS Fearless

Nach mehreren kürzeren Einsätzen wurde Clément auf die USS Fearless zugeteilt, einem Forschungsschiff mit gelegentlichen diplomatischen und sicherheitsrelevanten Missionen. Dort lernte eer seine spätere Ehefrau Léa kennen, die ebenfalls in der Sternenflotte diente.

Während seiner Zeit auf der Fearless arbeitete Clément an mehreren bedeutenden Projekten, darunter:
* Die Analyse eines instabilen Pulsar-Clusters nahe der klingonischen Grenze
* Erstkontaktprotokolle mit einer prä-warpi Zivilisation unter strenger Wahrung der Obersten Direktive
* Entwicklung verbesserter Sensoralgorithmen zur Detektion subraumlicher Anomalien

Sein Ruf als besonnener, kreativer Wissenschaftlicher festigte sich - ebenso sein wachsendes Bewusstsein für die Gefahren des Weltraums.


Der Wendepunkt: Familie vor Karriere

Am 25. Juni 2367 heirateten Clément und Léa an Bord der USS Fearless. Am 15. November 2369 wurde die gemeinsame Tochter Lucienne Bélier geboren. Die Geburt veränderte Cléments Perspektive grundlegend. Mehrere gefährliche Zwischenfälle in den Jahren zuvor - darunter ein beinahe katastrophales Versagen des Warpkerns während einer Anomalieuntersuchung - hatten im bereits gezeigt, wie zerbrechlich das Leben im All sein konnte.

Gemeinsam entschieden Clément und Léa, den aktiven Dienst auf einem Raumschiff zu beenden, um Lucienne eine sichere Kindheit auf der Erde zu ermöglichen. Sie kehrten nach Valence zurück, wo Clément eine Forschungsstelle bei einem planetaren Wissenschaftsinstitut annahm.


Jahre in Valence - Der Gelehrte

In Valence widmete sich Clément theoretischer Astrophysik und angewandter Exobiologie. Er arbeitete unter anderem an:

* Langzeitstudien zu Subraumfluktuationen
* Simulationsmodellen für stabile Warpfeld-Optimierung
* Veröffentlichungen über ethische Fragestellungen bei Erstkontakten

Diese Jahre machten ihn zu einem reiferen, noch reflektierteren Wissenschaftler. Fernab des unmittelbaren Risikos gewann er neue Perspektiven auf die Rolle der Sternenflotte - nur nur als Entdecker, sondern als Verantwortungsträger.

Er war ein präsenter Vater, geduldig, erklärend, neugierig gemeinsam mit seiner Tochter. Lucienne entwickelte früh eine Begeisterung für Raumfahrt - trotz (oder gerade wegen) der Geschichten ihrer Eltern.


Rückkehr in den aktiven Dienst

Als Lucienne im Jahr 2385 selbst an der Sternenflottenakademie aufgenommen wurde, standen Clément und Léa erneut an einem Scheideweg.

Für Clément war es ein Moment tiefer Reflexion: seine Tochter hatte sich bewusst für denselben Weg entschieden, vor dem er sie einst hatte schützen wollen. Statt Furcht empfand er schließlich Stolz.

Mit der Unterstützung seiner Familie kehrte er in den aktiven Dienst zurück und wurde der USS Gellius als Wissenschaftsoffizier zugeteilt. Durch seine jahrelange Forschungserfahrung und seine frühere Raumschiffpraxis erhielt er den Rang eines Lieutenant Commander.


Gegenwart auf der USS Gellius

Auf der Gellius bringt Lt. Commander Bélier eine seltene Kombination aus Felderfahrung, theoretischer Expertise und persönlicher Reife ein.

Er sieht seine zweite Karriere in der Sternenflotte nicht als Fortsetzung, sondern als neuen Abschnitt - als Gelegenheit, das Wissen eines Gelehrten mit der Erfahrung eines Familienvaters zu verbinden.

Tief in seinem Inneren begleitet ihn stets ein Gedanke:

"Wir erforschen das Universum nicht, um ihm zu entkommen - sondern um unseren Platz darin besser zu verstehen."


Persönlichkeit

* ruhig, analytisch, überlegt
* stark ethisch geprägt, nimmt die Oberste Direktive sehr ernst
* Vaterfigur für jüngere Crewmitglieder
* neigt dazu, Risiken konservativ einzuschätzen
* liebt klassische französische Literatur und alte irdische Musik
* spricht mit leichtem südfranzösischen Akzent, besonders wenn er emotional wird

Clément ist kein Mann großer Gesten, sondern leiser Konsequenz. In Krisensituationen bleibt er bemerkenswert ruhig und sucht nach kreativen, wissenschaftlich fundierten Lösungen. Seine Zeit als Vater fernab des Weltraums hat ihn geduldiger und menschlicher gemacht - manchmal auch vorsichtiger als andere Offizier.